Peugeot RCZ auf dem Nürburgring - Erneuter Doppelsieg in der Klasse SP2T

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Sa, 29/09/2012 - 00:00
  • Vierter Erfolg für Bohrer/Caillet/Nett
  • Neue Saisonbestzeit in 9.23,513 Minuten
  • Ayari/Frings/Finot sorgen für Doppelsieg

 



Mit einem Doppelsieg in der Klasse SP2T endete für das Team Peugeot RCZ Nokia das neunte Saisonrennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Nach etwas mehr als vier Stunden Fahrzeit wurden Michael Bohrer, Stéphane Caillet und Jürgen Nett mit ihrem Peugeot RCZ Cup als Klassenbeste abgewinkt. Zudem belegte das Trio den hervorragenden 34. Platz im Feld der 171 gestarteten Teams. Mit einer Runde Rückstand folgten Cyrus Ayari, Timo Frings und Jan Marc Finot im Schwesterfahrzeug.

Paukenschlag im Qualifying

Während der ersten halben Stunde des Zeittrainings waren etliche Streckenabschnitte noch leicht feucht. Caillet hatte als Erster am Volant der Startnummer 387 Platz genommen und markierte die fast sensationelle 13. Gesamtzeit. „Solche Bedingungen sind wie gemacht für den RCZ, einen solchen Spaß hatte ich lange nicht mehr im Rennauto. Als es später abtrocknete, haben uns leider PS-stärkere Fahrzeuge nach hinten verdrängt“, berichtete der Franzose.

Schrecksekunde in der Startrunde

„Eine solche erste Runde habe ich noch nie erlebt, überall kreiselten Autos von der Strecke“, sagte Michael Bohrer. Wie auch Teamkollege Ayari ging der 29-Jährige allen Zwischenfällen gekonnt aus dem Weg. Im Bereich der Mercedes-Arena musste Bohrer sogar über die Wiese ausweichen. „Ein großes Kompliment möchte ich heute unserem Reifenpartner Kumho aussprechen. Trotz der vielen Trümmerteile, die überall herumlagen, hatten wir im Gegensatz zu vielen anderen Wettbewerbern keinen Reifenschaden“, so Bohrer.

Jürgen Nett lobte die neueste Fahrwerkseinstellung: „Der Peugeot RCZ lag noch nie so gut wie heute. Wir haben einen Riesenschritt in die richtige Richtung gemacht. Dank der neuen Federn und der geänderten Dämpfereinstellung reagiert das Fahrzeug jetzt viel direkter.“ Mit einer Rundenzeit von 9.23,513 Minuten hatte Bohrer in der Anfangsphase auch eine neue Bestmarke für das dynamische Sport-Coupé markiert. In den vier Rennstunden umrundete das Sieger-Trio die härteste Rennstrecke 25 Mal – so oft wie noch nie. Ayari/Frings/Finot schafften hervorragende 24 Runden. „Das war ein optimales Wochenende für uns“, freute sich Finot. „Das Wetter war top, die Boxenstopps waren spitze und die beiden Peugeot liefen perfekt.“


Am Nürburgring startet der RCZ mit einem speziellen Endurance Racing Kit, das ab sofort im Racing Shop über die Homepage www.peugeot-store.com bestellt werden. Der Preis liegt bei 12.000 Euro*. Ein komplett aufgebautes RCZ Sport-Coupé, wie es in der VLN Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring zum Einsatz kommt, kostet 61.900 Euro*. Die Version für den Sprint-Wettbewerb steht für 54.900 Euro* zur Verfügung. *zzgl. MwSt.
 

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