Peugeot elektrisiert Kölner Handwerker - Initiative ,,Elektromobil im Betriebsalltag" zieht positive Bilanz | Medien Peugeot Deutschland

Peugeot elektrisiert Kölner Handwerker - Initiative ,,Elektromobil im Betriebsalltag" zieht positive Bilanz

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Mi, 06/05/2015 - 00:00
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  • Gemeinsames Projekt mit Stadt Köln und Handwerkskammer lief 5 Monate 
  • Große Mehrheit der Teilnehmer sehen ihre Erwartungen übertroffen oder erfüllt
  • 62 Prozent können sich nach Testwoche den Kauf eines E-Mobils eher vorstellen


„Elektromobil im Betriebsalltag“ – so lautet die Initiative, die Peugeot Deutschland im November 2014 mit der Stadt Köln und der Handwerkskammer zu Köln im Rahmen des Projektes „SmartCity Cologne“ startete. Zwei vollelektrische Peugeot Partner Electric mit einer Reichweite von bis zu 170 Kilometern (NEDC*) wurden im Rahmen des Projekts über fünf Monate vom Kölner Amt für Landschaftspflege und Grünflächen sowie vom Amt für Straßen und Verkehrstechnik genutzt. Ein drittes Fahrzeug wird über die Kölner Handwerkskammer interessierten Unternehmen jeweils eine Woche für kostenlose Testfahrten zur Verfügung gestellt. Die Stadt Köln zieht nach der Testzeit eine positive Bilanz: Dr. Barbara Möhlendick, Leiterin der Koordinationsstelle Klimaschutz, betont: „Beide Ämter haben mit dem vollelektrischen  Kleintransporter von Peugeot sehr gute Erfahrungen gemacht. Die  Testmonate haben klar erwiesen, dass E-Mobilität im städtischen Umfeld eine echte Alternative ist, die bei Verwendung von regenerativ erzeugtem Strom CO2-, Rußpartikel-, und Lärm-Emissionen senkt.“

Viele Handwerksbetriebe sind positiv überrascht

Auch die bisher mehr als 20 teilnehmenden Handwerksbetriebe bewerten ihre  Erfahrungen mit dem vollelektrischen Kleintransporter der Löwenmarke positiv. So gaben 79 Prozent der Teilnehmer an, ihre Erwartungen seien erfüllt (57 Prozent) oder sogar übertroffen worden (22 Prozent). Positiv bewertet wurde insbesondere das Fahrverhalten – etwa die Beschleunigung und das Fahren ohne (Lärm-)Emissionen. Das gute Handling des Peugeot Partner Electric als vollwertiges Handwerkerfahrzeug mit voll vorhandener Ladefläche (21 Prozent) wurde ebenfalls gelobt. Nur 21 Prozent zeigten sich in der alltäglichen Praxis vom Einsatz eines E-Kleintransporters enttäuscht. Kritisch bewertet wurden dabei die im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen geringere Reichweite und die Ladezeit.

93 Prozent: E-Transporter im Kölner Betriebsalltag gut einsetzbar

93 Prozent der bisherigen Teilnehmer gaben an, der E-Transporter von Peugeot sei im Kölner Betriebsalltag insgesamt gut einsetzbar –  für 36 Prozent galt dies ohne jede Einschränkung.  62 Prozent meinten zudem, sich nach der Testwoche den Kauf eines Elektrofahrzeugs nun eher vorstellen zu können als noch zuvor. 7 Prozent planen ihren Angaben zufolge innerhalb der nächsten 12 Monate die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs, rund 50 Prozent der Teilnehmer erwägen zu einem späteren Zeitpunkt einen Kauf.

Der E-Transporter von Peugeot wurde von den Handwerksbetrieben im Schnitt 262 Kilometer pro Testwoche gefahren. Aufgeladen wurde er von 93 Prozent der Teilnehmer an herkömmlichen 230-Volt-Haushaltssteckdosen – fast immer im Betrieb (79 Prozent) und über Nacht (86 Prozent).

28 Prozent der Teilnehmer wünschen sich Investitionszuschüsse

Gefragt nach Angeboten und Maßnahmen, die den Einsatz von Elektrofahrzeugen regional noch attraktiver machen könnten, nannten die Teilnehmer vor allem drei Punkte: Investitionszuschüsse für die Anschaffung (28 %), mehr zentral gelegene (Schnell-)Ladestationen (22 %) und eine noch höhere Reichweite (22 %).

Rick Hermanns, Geschäftsführer von Peugeot Deutschland, resümiert: „Wir danken der Stadt Köln, der Handwerkskammer zu Köln und allen am Projekt beteiligten Handwerksbetrieben für ihre Teilnahme. Die Initiative hat einen Beitrag dazu geleistet, Elektromobilität für Handwerker im Betriebsalltag konkret erfahrbar und damit attraktiver zu machen. Sie hat vielen Betrieben gezeigt, dass der Einsatz von Elektrofahrzeugen im städtischen Umfeld funktioniert – und dass er unter ökologischen Gesichtspunkten, aber auch im Sinne niedriger Betriebskosten Sinn machen kann.“

Ulrich Fesser, Hauptabteilungsleiter Kommunalpolitik und Bauleitplanung der Handwerkskammer zu Köln, betont: „In den letzten Monaten haben ein Tischlerbetrieb, eine Hörgeräteakustikerin, ein Schornsteinfeger, ein Uhrmacher, Installateure und Heizungsbauer, ein Straßen- und Tiefbauer, ein Steinmetz, mehrere Metallbauer und vor allem Elektrotechniker- und Elektromaschinenbaubetriebe das Elektrofahrzeug auf Herz und Nieren geprüft. Die Nachfrage nach den Testwochen ist nach wie vor groß. Deshalb wollen wir das Projekt mit Peugeot fortsetzen.“  Die Initiative „Elektromobil im Betriebsalltag“ wurde seit Mitte April auch auf die Handwerkskammer Aachen ausgeweitet, wo das Projekt ebenfalls auf großes Interesse trifft.

Der Peugeot Partner Electric ist inklusive Batterie ab UVP 25.100 Euro (ohne MwSt.) bzw. 29.869 Euro (inkl. MwSt.) erhältlich.

*Nach dem europäischen Standardzyklus (NEDC). Diese Werte werden wie bei einem thermisch angetriebenen Fahrzeug ohne zusätzliche Verbraucher wie Heizung, Klimaanlage und Beleuchtung erreicht.

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